Modellfliegen? Wie fange ich an?

Ein guter Start ist, uns einfach mal in der Saison an einem Wochenende mit schönem Wetter zu besuchen. Sicherlich lässt sich auch mal ein Schnupperflug einrichten, der mit einem „Lehrer-/Schülersystem“ durchgeführt wird. Dazu bringt der „Lehrer“ das Modell zunächst in die Luft und kann per Schalter die Kontrolle an den Schülersender übergeben. Macht der Schüler einen Fehler, kann der Lehrer das Modell sofort wieder übernehmen.

Im folgenden gehen wir noch auf einige Details ein. Aber lies doch einfach selbst wink

 


 

  • So kann ein RTF-Starterset aussehen. Flugzeug,
 Sender,
 Ladegerät und Akku im Set.
  • So kann ein RTF-Starterset aussehen. Flugzeug,
 Sender,
 Ladegerät und Akku im Set.

Was brauche ich für den Anfang mindestens?
Um einfach mal günstig rein zu schnuppern, kann man z.B. mit einem sogenannten RTF-Set (Ready-to-fly) anfangen. Das kann ein Elektrosegler oder ein Hochdecker-Trainer sein. Ein Segler ist in der Regel sehr langsam und relativ träge zu fliegen und bleibt im Gegensatz zu einem klassischen Hochdecker-Trainer durch die sehr guten Segeleigenschaften, länger in der Luft - bauartbedingt auch gern ohne Motorbetrieb. Auch fliegen sie deutlich langsamer, was es dem Neuling erlaubt, auch mal auf Steuerfehler reagieren zu können.

Viele dieser Modelle bestehen aus einem robusten Schaumstoff.
Vorteil: Das Modell steckt leichten Feindkontakt meist schadlos weg, sollte dann doch mal etwas zerbrechen, ist es im Gegensatz zu einem Holz/GFK-Modell schnell wieder geklebt.
Nachteil: ein Holz- oder GFK-Modell fliegt in der Regel sauberer, weil es sich nicht so stark verwindet.

Da in den RTF-Sets meist nur einfache Steckerladegeräte enthalten sind, sollte man sich mit ein paar zusätzlichen Akkus ausrüsten, damit der Flugtag nicht nach einer Akkuladung schon wieder vorbei ist. Möchte man seine Akkus am Platz per Autobatterie laden, ist ein Ladegerät für den 12 Voltbetrieb erforderlich. In der Regel kauft man dann ein Computerladegerät, das optimalerweise sowohl an 220 Volt als auch an 12 Volt betrieben werden kann. Diese Ladegeräte gehen dann je nach Hersteller bei ca. 40-50€ los.

Einen Tipp noch:
Auch wenn etwas teurer, sollte man doch eher auf Markenware zurückgreifen.
Sollte mal etwas kaputt gehen, ist die Ersatzteilversorgung eher sichergestellt als bei sogenannten "Spielzeug-Fliegern" aus dem Elektrofachhandel oder Supermarkt, wo man diese Modelle leider mittlerweile auch kaufen kann. Zudem sind diese Spielzeug-Flieger eher von miserabler Qualität, was sich in Lebensdauer und vor allem den Flugeigenschaften niederschlägt.

 


 

Laptop mit Flugsimulator

Welche Möglichkeiten gibt es noch zu trainieren?
Zuhause am Computer lassen sich am Anfang grundlegende Steuerabfolgen und später auch gefahr- und bruchlos neue Figuren per Flugsimulator erlernen. Das funktioniert sehr gut und sorgt für ein gutes Fundament um später mit den ersten Erfahrungen auf ein richtiges Modell umzusteigen. Einige Simulatoren gibt es in abgespeckter Form (begrenzte Anzahl an Modellen und Flugplätzen) bereits in sehr guter Qualität kostenlos. Man benötigt nur einen PC oder Laptop mit nichteinmal horrenden Systemvoraussetzungen und einen USB-Sender oder einen Sender mit Lehrer/Schülerbuchse und ein entsprechendes USB Kabel.

Auf dem nebenstehenden Bild ist ein solches System als Beispiel abgebildet. Gute erweiterbare/updatefähige Simulatoren gibt es dann schon um 90€. Teils sogar mit Sendern, die man nicht nur am Simulator, sondern auch auf dem Platz benutzen kann. Ein Simulator-Set mit Computersender ist dann schon um 160€ erhältlich. Bei Einzelkauf läge so ein Sender dann schon bei ungefähr 100-130€.

Welche Simulatoren oder Modelle wir für den Einstieg empfehlen, können wir gern mal in einem persönlichen Gespräch erläutern - also keine Scheu, wir freuen uns auf dich.

 

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